Exportieren von Daten und Bildern über FTPDas In-Sight-Vision-System kann so konfiguriert werden, dass es Bilder an einen FTP-Server im Netzwerk sendet. So können Sie aufgenommene Bilder (auf Basis eines Werkzeugs oder des Gut/Schlecht-Status eines Jobs) zu Archivierungszwecken auf einem anderen Gerät speichern. Diese Bilder können dann überprüft werden, um mögliche Fertigungsprobleme zu diagnostizieren.
So konfigurieren Sie eine FTP-Verbindung:
Hinweis: Sie können einem Job mehrere Bildexportvorgänge hinzufügen.
Enthält Parameter, über die Sie das exportierte Bild, dessen Format sowie den Zeitpunkt und das Ziel des Bildexports definieren können.
(Standardmäßig ausgewählt) Bestimmt, ob der Bildexportvorgang aktiv ist und ob er als EasyView-Element (beispielsweise WriteImageFTP_1.Tool_Enabled) angezeigt wird. Diese Elemente können auf der VisionView-Benutzeroberfläche dargestellt und vom Bediener bearbeitet werden.
Hinweis: Zum Aktivieren markieren Sie das Kontrollkästchen "Aktiviert" in der Tabelle. Dies ist der einzige konfigurierbare Parameter in der Tabelle.
Gibt den Namen des Bildexportvorgangs an, der zur Konfiguration der Ergebnisse (Eingänge, Ausgänge und Kommunikation) verwendet werden kann. Der Standardname lautet "WriteImageFtp_1", sofern es sich um den ersten Bildexportvorgang handelt, der dem Job hinzugefügt wird. Andernfalls werden fortlaufende Nummern an den Namen angehängt, z. B. "WriteImageFtp_2" oder "WriteImageFtp_3". Passen Sie den Vorgang an, indem Sie ihm beispielsweise einen Namen geben, der mit seiner Übertragungsbedingung in Zusammenhang steht.
Legt fest, wann das Bild an den FTP-Server gesendet werden soll. Dies kann beispielsweise sein, wenn ein bestimmtes Werkzeug ein "Gut" oder "Schlecht" ergibt oder ein Eingangssignal empfangen wird. Standardmäßig ist Keine ausgewählt. Dies bedeutet, dass bei ausgewähltem Kontrollkästchen Aktiviert bei jeder Aufnahme eines Bildes ein Bild exportiert wird. Ist das Kontrollkästchen Aktiviert nicht markiert oder das verwiesene Werkzeug deaktiviert, wird der Bildexportvorgang nicht durchgeführt.
Hinweis: Falls die Übertragungsbedingung eines bestimmten Bildexportvorgangs oft auftritt (beispielsweise bei jeder Bildaufnahme), kann sich die Bildwarteschlange des In-Sight-Vision-Systems füllen und den Export weiterer Bildexportvorgänge verhindern. Dies würde bedeuten, dass einige Bilder nicht übertragen werden.
Definiert den FTP-Server, der auf der Registerkarte Einstellungen konfiguriert ist und die exportierten Bilddateien empfangen wird. Gerät 1 ist standardmäßig ausgewählt.
Definiert das Dateiformat des exportierten Bildes: BMP (Windows-Bitmapformat) oder JPG (JPEG-Standardformat). BMP ist standardmäßig ausgewählt.
Hinweis: Ist der Parameter Verbindungstyp auf der Registerkarte Einstellungen auf Mitsubishi GOT gestellt, erzielen Sie die besten Anzeigeergebnisse, wenn Sie Dateiformat auf JPG setzen.
Legt die Auflösung des exportierten Bildes fest: Voll, Halb oder Viertel. Voll ist standardmäßig ausgewählt.
Legt fest, ob eine SVG-Datei erstellt wird, die Overlay-Grafikdaten für unterstützte Positionswerkzeuge und Inspektionswerkzeuge enthält. Zum Anzeigen der SVG-Datei und Bilddatei öffnen Sie die SVG-Datei in einem Webbrowser, der den Dateityp SVG unterstützt (z. B. Microsoft Internet Explorer 9.0). Die SVG-Datei enthält eine interne Verknüpfung zu dem entsprechenden Bild. Wenn der Browser die SVG-Datei öffnet, wird mithilfe der Verknüpfung das aufgenommene Bild gemeinsam mit den Overlay-Grafiken angezeigt.
Hinweise:
- Zum Aktivieren, markieren Sie im Gruppenfeld rechts das Kontrollkästchen "Einschließlich Grafiken". Das Kontrollkästchen "Einschließlich Grafiken" in der Tabelle ist schreibgeschützt.
- Falls aktiviert, verwendet die SVG-Datei den mit dem Parameter Dateiname festgelegten Dateinamen.
- Wurde ein Positionswerkzeug und/oder Inspektionswerkzeug durch Ändern von Werkzeugoptionen im Dialogfeld Optionen zur Ergebnisanzeige zum Ausblenden seiner Overlay-Grafiken konfiguriert, werden die SVG-Grafiken nicht ausgegeben. Standardmäßig zeigen alle Werkzeuge ihre Overlay-Grafiken an.
- Da die Grafiken von einer Drittanbieteranwendung wie einem Webbrowser gerendert werden, stimmen die Overlay-Grafikdaten nicht exakt Pixel für Pixel überein.
- Microsoft Internet Explorer 8.0 erfordert zum Anzeigen von SVG-Dateien die Verwendung eines Drittanbieter-Plugins. Bei Verwendung des Betriebssystems Windows XP in Verbindung mit Microsoft Internet Explorer 8.0 und des Plugins Adobe SVG muss der Parameter Dateiformat auf JPG gesetzt sein, um die Overlay-Grafiken anzuzeigen.
- Die In-Sight-Firmware garantiert nicht die Übertragung jedes SVG-Datei-Bilddatei-Paars. Ist das In-Sight-Vision-System überlastet, überspringt es u. U. die Übertragung der SVG-Datei und/oder Bilddatei, um sicherzustellen, dass Inspektionen und/oder Bildaufnahmen nicht verpasst werden.
Zeigt den Namen der exportierten Bilddatei an. Der Standardname lautet Image999. Passen Sie den Dateinamen durch Konfigurieren der folgenden Parameter an: Standarddateiname, Verbindung hinzufügen, Zeitstempel hinzufügen und Zähler hinzufügen.
Hinweise:
- Definieren Sie mindestens einen Parameter für die Bilddatei. Bleibt das Feld Standarddateiname, und bleiben die Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen, Zeitstempel hinzufügen und Zähler hinzufügen deaktiviert, schlägt der Export fehl.
- Die Reihenfolge der Parameter kann nicht geändert werden.
- Bei aktiviertem Parameter Zähler hinzufügen wird in der Dateinamenvorschau immer der maximale Wert des Zählers angezeigt.
Bestimmt den Namen der exportierten Bilddatei. Der Standardname ist Bild. Lange Dateinamen werden unterstützt. Falls kein Pfad angegeben wird, wird die Bilddatei in das Standardverzeichnis des FTP-Servers auf dem Zielhost exportiert.
Hinweis: Zum Exportieren von Bildern in einen anderen Ordner als den Standardordner muss dieser Ordner zunächst auf dem Hostgerät erstellt werden. Der Pfad des neuen Ordners kann über den Parameter "Dateiname" festgelegt werden (z. B. Fehlerbild/Fehler). Der Dateiname muss an den Pfad angehängt werden. Im obigen Beispiel lautet der Dateiname failed.
Definiert, ob das ausgewählte Werkzeug verbunden und dem Namen der exportierten Bilddatei hinzugefügt wird oder nicht (Standard = deaktiviert).
Hinweise:
- Der Dateiexportvorgang schlägt fehl, wenn das ausgewählte Werkzeug mit einer Zeichenfolge verbunden wird, die eines der folgenden ungültigen Zeichen enthält: <, >, :, ", /, \, |, ? oder *.
- Das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen ist nicht verfügbar, wenn EasyBuilder kein Werkzeug findet, das verbunden werden kann.
- Wird das verbundene Werkzeug aus dem Job entfernt, wird das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen automatisch deaktiviert.
- Ist das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen nicht aktiviert, wählen Sie in der Dropdownliste nicht Undefined (Nicht definiert), da sonst u. U. nicht definierte Ergebnisse auftreten.
Definiert, ob dem Namen der exportierten Bilddatei ein Zeitstempel hinzugefügt wird oder nicht (Standard = deaktiviert). Bei aktivierten Kontrollkästchen stehen in der Dropdownliste die folgenden Zeitstempelformate zur Auswahl: MMDDYY, YYYYMMDD_HHMMSS, DDMMYY_HHMMSS, MM-DD-YYYY_HH.MM.SS, HHMMSS, YYMMDD_HHMMSS oder YYDDMM_HHMMSS.
Hinweis: Konfigurieren Sie die Einstellungen für das Datum/die Uhrzeit des In-Sight-Vision-Systems im Dialogfeld "Datums-/Zeiteinstellungen".
Verwenden Sie das Mathematik- und Logikwerkzeug "Mathe" zum Erstellen eines angepassten Zeitstempels.
- Fügen Sie das Mathematik- und Logikwerkzeug "Mathe" im Anwendungsschritt Teil inspizieren hinzu.
Erstellen Sie den Ausdruck wie folgt: GetClock(Acquisition.Now,"Formatzeichenfolge"). Konfigurieren Sie Formatzeichenfolge mit den Variablen in der folgenden Tabelle. Beispiel: Für den angepassten Zeitstempel Monat/Tag/Jahr Stunde:Minute:Sekunde erstellen Sie den Ausdruck wie folgt: GetClock(Acquisition.Now,"%m/%d/%Y %H:%M:%S").
%m Monat %d Tag %y Jahr %H Stunde %M Minuten %S Sekunde %3N Millisekunde %6N Mikrosekunde %9N Nanosekunde Hinweis: Weitere Informationen über die GetClock-Funktion finden Sie unter Vision-Datenzugriff "Eingabe/Ausgabe".
- Wählen Sie im Anwendungsschritt Kommunikation im Gruppenfeld Kommunikation die Option FTP.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verbindung hinzufügen.
- Wählen Sie in der Dropdownliste Verbindung hinzufügen das Ergebnis des Werkzeugs "Mathe".
Definiert, ob dem Namen der exportierten Bilddatei ein Zähler hinzugefügt wird oder nicht (Standard = aktiviert). Wenn aktiviert, kann der maximale Wert des Zählers festgelegt werden (0 bis 9999999; Standard = 999). Der Zählerwert erhöht sich mit jeder exportierten Bilddatei. Der Zähler wird automatisch zurückgesetzt, wenn der den Maximalwert erreicht. Vorhandene Bilddateien werden mit Dateien mit gleichem Namen überschrieben.
Fügt der Liste einen neuen Bildexportvorgang hinzu.
Entfernt einen Bildexportvorgang aus der Liste. Sie können jeweils nur einen Bildexportvorgang entfernen.
Setzt den Wert, der dem Bilddateinamen für jeden Bildexportvorgang in der Liste hinzugefügt wird, auf 000 zurück.
Auf der Registerkarte "Einstellungen" stehen Parameter für die Definition von zwei Zielgeräten zur Verfügung. Das Zielgerät kann ein In-Sight-Emulator oder ein Host sein, der im Netzwerk als FTP-Server eingesetzt wird.
Definiert den Hostnamen (oder die IP-Adresse) des FTP-Servers für das Zielgerät.
Hinweise:
- Falls der angegebene Hostname ungültig ist, dauert es bis zu 30 Sekunden, bis die Verbindung abgebrochen wird.
Verwenden Sie bei der Angabe des Hostnamens oder Benutzernamens vor und nach dem Namen keine Leerzeichen. Stehen vor oder nach dem Hostnamen oder Benutzernamen Leerzeichen, wird das Bild beim Export nicht auf dem angegebenen Server gespeichert.
- Sofern Sie über einen anderen PC verfügen, auf dem ein FTP-Server installiert ist, können Sie diesen als Speicherort festlegen. Beachten Sie, dass die Anwendung In-Sight Explorer ein FTP-Server ist. Falls Sie einen FTP-Server eines Drittanbieters verwenden, sollte In-Sight Explorer geschlossen werden. Sofern kein anderer FTP-Server aktiv ist, muss In-Sight Explorer ausgeführt werden. Bei Verwendung eines FTP-Servers eines Drittanbieters muss die IP-Adresse des PC für den Parameter "Hostname" verwendet werden.
- Die Anschlussnummer der FTP-Serververbindung kann geändert werden. Setzen Sie dazu hinter den Hostnamen (oder die IP-Adresse) einen Doppelpunkt (:) und die neue Anschlussnummer. Lautet der aktuelle Hostname beispielsweise FERTIGUNG1, und Sie möchten die Standardanschlussnummer (21) auf Anschluss 34 ändern, dann setzen Sie den Parameter "Hostname" auf FERTIGUNG1:34.
Definiert den gültigen Benutzernamen für den FTP-Server des Zielgeräts (maximal 255 Zeichen). Dieser Benutzer muss nicht auf dem In-Sight-System existieren, das die Bilddatei exportiert.
Definiert das gültige Kennwort für den FTP-Server des Zielgeräts. Beim Kennwort muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden und es darf nicht länger als 20 Zeichen sein.
Hinweise:
- Aus Sicherheitsgründen wird das eingegebene Kennwort nur mit Sternchen (*) dargestellt.
- Das Kennwort wird in verschlüsselter Form in der Jobdatei gespeichert.
Definiert die Art der Bildexportverbindung: Standard-FTP (Vorgabe), Sicheres FTP oder Mitsubishi GOT. Sicheres FTP bietet ein sicheres Übertragungsprotokoll für die Verwendung mit SFTP-Anwendungen, während Mitsubishi GOT die Anzeige von Bildern auf einem Mitsubishi GOT-Terminal unterstützt.
Hinweis: Falls der Parameter Verbindungstyp auf Mitsubishi GOT festgelegt ist, erzielen Sie die besten Anzeigeergebnisse, wenn Sie auf der Registerkarte Bilder für den Parameter Dateiformat die Option JPG auswählen.
Öffnet das Dialogfeld FTP-Einstellungen.
Hinweis: Normalerweise müssen die Standardeinstellungen für dedizierte lokale In-Sight-Netzwerke, bei denen alle FTP-Verbindungen zwischen In-Sight-Vision-Systemen stattfinden, nicht geändert werden. Sollten jedoch FTP-Verbindungen zwischen In-Sight-Vision-Systemen und anderen Netzwerkservern (bzw. mit Vision-Systemen in anderen Netzwerken) erforderlich sein, müssen die FTP-Einstellungen möglicherweise geändert werden.
Zeigt die Ursache im Textformat an, sofern beim Bildexportvorgang ein Fehler aufgetreten ist. Dieses Feld wird aktualisiert, wenn ein Bild aufgenommen oder das In-Sight-Vision-System online geschaltet wird.
Registerkarte "Bilder"