Kommunikation über Modbus-TCP

Der In-Sight-Sensor kann von anderen vernetzten Modbus-TCP-Geräten als Modbus-Server genutzt werden, wie in der Open Modbus/TCP-Spezifikation definiert (externer Link, Internetzugriff erforderlich, veröffentlicht von Modicon).

So konfigurieren Sie den In-Sight-Sensors als Modbus-Server: 

  1. Klicken Sie im Gruppenfeld Kommunikation auf die Schaltfläche Gerät hinzufügen.
  2. Wählen Sie im Gruppenfeld Geräte-Setup in der Dropdownliste Gerät entweder die Option Programmierbare Steuerung oder Andere aus.

Hinweis: Bei Verwendung von Programmierbare Steuerung, wählen Sie in der Dropdownliste Hersteller entweder den Hersteller der programmierbaren Steuerung oder die Option Andere, um in der Dropdownliste ProtokollModbus-TCP-Server als Option zu aktivieren.

  1. Wählen Sie in der Dropdownliste Protokoll die Option Modbus-TCP-Server aus.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
  3. Standardmäßig wird zuerst die Registerkarte Formatausgabedaten angezeigt. Die Steuerelemente beider Registerkarten sind identisch und werden aktiviert, nachdem die Daten hinzugefügt wurden.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um das Dialogfeld Eingabedaten auswählen bzw. Ausgabedaten auswählen (abhängig von der Auswahl der Registerkarte) zu öffnen. Das Dialogfeld Eingabedaten auswählen oder Ausgabedaten auswählen enthält die Daten aller dem Job hinzugefügten Positions- oder Inspektionswerkzeuge sowie die Gesamtergebnisse des Jobs (nur Ausgabe). Wählen Sie im Dialogfeld die entsprechenden Daten aus, die dem Modbus-Master bereitgestellt werden sollen, und klicken Sie auf OK.
  5. Nachdem Sie die Daten hinzugefügt haben, werden sie in der Tabelle mit dem Namen, dem Datentyp, der Größe, dem Wert und der ersten Registernummer der ausgewählten Daten angezeigt. Die Befehle "Read Multiple Registers" und "Write Multiple Registers" des Modbus-Client verweisen auf diese Nummer und definieren, welches Signal in welchem Register ist. Rechts neben der Tabelle befindet sich das Vorschaufenster eines Modbus-Registers, in dem die Daten in Modbus-Registern formatiert angezeigt werden.
  6. Sie können den Standarddatentyp durch Auswahl eines anderen Datentyps in der Dropdownliste Datentyp anpassen.

Hinweise:
  • Wenn Sie in der Dropdownliste DatentypZeichenfolge oder Byteaustausch-Zeichenfolge auswählen, wird das Steuerelement Gesamtgröße (Byte) aktiviert, und Sie können die Zeichenfolgenlänge durch Auswahl der korrekten Anzahl von Bytes (maximal 256) festlegen.
  • Die EasyBuilder-Implementierung des Modbus-TCP-Protokolls unterstützt keine 8-Bit-Datentypen oder vorzeichenlosen Datentypen.

  1. Sie können auch die Bytereihenfolge von 32-Bit-Floats und Ganzzahlen anpassen, indem Sie durch Deaktivieren des standardmäßig aktivierten Kontrollkästchens High-Byte/Low-Byte die Reihenfolge Low-Byte/High-Byte festlegen. Sie können die Wortreihenfolge von 32-Bit-Floats und Ganzzahlen anpassen, indem Sie durch Deaktivieren des standardmäßig aktivierten Kontrollkästchens High-Word/Low-Word die Reihenfolge Low-Word/High-Word festlegen. Alle durchgeführten Änderungen werden im Vorschaufenster des Modbus-Registers aktualisiert.

Hinweis: Alle Änderungen der Byte- und Wortreihenfolge beeinflussen die Datensignale auf den Registerkarten Formateingabedaten und Formatausgabedaten.

  1. Sie können die Reihenfolge der zu sendenden oder empfangenen Daten ändern, indem Sie die Daten in der Liste auswählen und mit den Schaltflächen Nach oben oder Nach unten die gewünschte Reihenfolge festlegen.
  2. Nach der Konfiguration des In-Sight Vision-Systems müssen Sie den Modbus-Client zum Senden der Befehle "Read Multiple Registers" und "Write Multiple Registers" an das In-Sight Vision-System konfigurieren, um dem System das Lesen und Schreiben von Daten zu ermöglichen.