Serielle Native-Kommunikation für Roboter

Hinweis: Diese Schritte sind nur gültig, wenn Roboter als Gerät und Native (seriell) als Protokoll im Abschnitt Kommunikation ausgewählt sind.

  1. Nachdem Native (seriell) als Protokoll ausgewählt wurde, sucht EasyBuilder automatisch in Ihrem Job nach Positions- oder Inspektionswerkzeugen, die einen Bezugspunkt definieren und eine Datenzeichenfolge generieren, die die Vorrichtung darstellt.
  2. Auf der Registerkarte Formatausgabezeichenfolge werden alle Werkzeuge, die einen Bezugspunkt für den Lageausgleich generieren, in der Dropdownliste Positionsname aufgelistet. Enthält der Job nur ein Werkzeug, das Positionsdaten zurückgibt, wird es standardmäßig ausgewählt. Wählen Sie andernfalls in der Dropdownliste Positionsname das Werkzeug aus, dessen Ausgabezeichenfolge Sie senden möchten. Die formatierte Zeichenfolge und die Anzahl der Zeichen in der Zeichenfolge werden zu Referenzzwecken angezeigt.
  3. Klicken Sie ggf. auf die Registerkarte Serielle Anschlusseinstellungen, um die Einstellungen für die serielle Kommunikation zu definieren. EasyBuilder bestimmt das Protokoll für den seriellen Modus automatisch anhand der Einstellungen unter Geräte-Setup. Die Einstellungen für serielle Ports werden im Vision-System gespeichert, wenn Sie den Schritt Kommunikation verlassen.
Hinweise:
  • Die Optionen für Serielle Anschlusseinstellungen unterscheiden sich nach In-Sight-Modell und entsprechendem E/A- Modul. Falls eine Verbindung mit einem unterstützten E/A-Modul besteht, klicken Sie zuerst auf die Schaltfläche E/A-Modul, um das Dialogfeld E/A-Modulkonfiguration zu öffnen und das E/A-Modul zu konfigurieren.

  • Die serielle Kommunikation des Vision-Systems der In-Sight 7000-Serie ist auf zwei Arten möglich: unter Verwendung des Netzkabels und E/A-Breakout-Kabels oder unter Verwendung des CIO-MICRO- oder CIO-MICRO-CC-E/A-Moduls. Bei einer Verbindung mit dem Netzkabel und E/A-Breakout-Kabel (ohne verbundenes E/A-Modul) ermöglicht das Vision-System die Konfiguration einer diskreten Eingangsleitung und einer diskreten Ausgangsleitung für den seriellen Empfang und die serielle Übertragung. Weitere Informationen finden Sie unter So ermöglichen Sie die serielle Kommunikation mit dem In-Sight 7000-Vision-System.
  • Ist das Vision-System In-Sight 7000 für die Verwendung mit dem E/A-Modul CIO-MICRO oder CIO-MICRO-CC konfiguriert, sind die Pins des RS-232-Ausgangs und des RS-232-Eingangs am Netz- und E/A-Breakout-Kabel deaktiviert. Verwenden Sie für den Anschluss an ein serielles Gerät den RS-232 OUT-Port (DB9) des E/A-Moduls.
  • In-Sight Micro-Vision-Systeme unterstützen serielle Kommunikation nur, wenn sie mit dem E/A-Modul von CIO-MICRO oder CIO-MICRO-CC verbunden sind.

  • Das CIO-WENET-E/A-Modul unterstützt keine serielle Kommunikation.

  1. Nachdem die Zeichenfolge formatiert wurde, kann die Robotiksteuerung die Daten mit dem In-Sight Native Mode-Befehl EV GetCellValue("Job.Robot.FormatString") anfordern. Der Befehl "EV GetCellValue("Job.Robot.FormatString")" gibt alle formatierten Daten in der Zeichenfolge zurück.

Hinweis: Wenn im Job kein Bezugspunkt für den Lageausgleich definiert ist, Sie eine benutzerdefinierte Zeichenfolge erstellen oder das Format der Zeichenfolge anpassen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Benutzerdefiniertes Format..., um das Dialogfeld Formatzeichenfolge zu öffnen. In diesem Dialogfeld können Sie eine andere Zeichenfolge hinzufügen, die Zeichenfolgen bearbeiten und/oder die Reihenfolge der gesendeten Daten ändern, indem Sie die Daten in der Liste auswählen und die gewünschte Reihenfolge mit den Schaltflächen Nach oben oder Nach unten festlegen. Klicken Sie auf OK, nachdem Sie die gewünschten Änderungen an der Zeichenfolge vorgenommen haben.