ZeilenscansteuerelementeMit den Zeilenscansteuerelementen werden die Einstellungen des In-Sight 5604-Zeilenscan-Vision-Systems konfiguriert. Das In-Sight 5604-System setzt ein Bild Zeile für Zeile zusammen, während das Zielobjekt unter dem Gerät durchläuft. Diese Vorgehensweise ermöglicht vollständige Bilder von zylindrischen Objekten oder in einzelne Streifen unterteilte, fortlaufende Bilder einer Oberfläche. Mit einem Taktgeber (gesondert erhältlich) wird mit dem In-Sight 5604 die Ausgabe hochgenauer Bilder trotz variabler Zielgeschwindigkeit möglich.
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Trigger
Gibt die Quelle des Bildaufnahmetriggers an, wenn das In-Sight 5604-System online geschaltet ist.
| Kamera (Standard) | Aktiviert die Bildaufnahme über eine steigende Flanke, die vom Hardware-Triggereingangsanschluss des Sensors erkannt wird. |
| Kontinuierlich | Aktiviert „freilaufende“ Bildaufnahmen (so schnell wie möglich). |
| Extern | Aktiviert die Bildaufnahme über einen seriellen Befehl oder über die steigende Flanke, die auf ein als Aufnahmetrigger konfiguriertes diskretes Eingangsbit angewendet wird. |
| Manuell | Aktiviert die Bildaufnahme durch Drücken der Taste F5. |
| Netzwerk |
Aktiviert die Bildaufnahme, wenn das angegebene In-Sight-„Mastersystem“ im Netzwerk ausgelöst wird. Diese Option setzt voraus, dass Sie die Einstellungen mit der Arbeitsblattansicht anpassen (je nach Kommunikationsprotokoll): Ethernet/IP, PROFIBUS oder Profinet. |
Definiert vor dem Beginn der Bildaufnahme die Anzahl der Zeilen, die nach dem Auslösen des Kameratriggers verzögert werden sollen.
Hinweis: Der Parameter Trigger muss zum Steuern dieses Steuerelements auf Kamera eingestellt werden.
Definiert ein Intervall zwischen den Aufnahmen in Millisekunden („0“ bis „10000“, standardmäßig „500“), wenn das Steuerelement Trigger auf Kontinuierlich eingestellt wird.
Hinweis: Diese Verzögerung hängt davon ab, wie lange der Job für die Verarbeitung des Bildes benötigt. Ist das Triggerintervall beispielsweise auf 5000 Millisekunden eingestellt, erfasst das In-Sight-Vision-System alle 5000 Millisekunden ein Bild, sofern der Job die Bildverarbeitung innerhalb von 5000 Millisekunden abgeschlossen hat. Ist dies nicht der Fall, erfasst das In-Sight ein Bild, sobald es die Bildverarbeitung abgeschlossen hat.
Definiert die Belichtungszeit in Mikrosekunden (0 bis 1000 µs, standardmäßig 8 µs). Wenn das In-Sight 5604-System ein Triggersignal empfängt, wird für die definierte Dauer Licht in das Zeilenscan-CCD-Array integriert.
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Definiert die Taktgeberart: Softwaretaktgeber oder Hardwaretaktgeber.
Ein Hardwaretaktgeber ist ein Gerät, das die Position des Zielobjekts digitalisiert. Dies geschieht, indem bei jeder Bewegung des Ziels in eine angegebene Richtung oder über eine angegebene Distanz eine Signalflanke erfolgt. Das In-Sight 5604-System unterstützt zwei verschiedene Typen von Hardwaretaktgebern: Einzelzeilen- oder Quadraturtaktgeber. Klicken Sie auf die Schaltfläche Taktgeber-Setup, und wählen Sie den Hardwaretaktgebertyp im Dialogfeld Zeilenscaneinstellungen aus.
Ein Softwaretaktgeber ist eine Softwareemulation eines Hardwaretaktgebers und nimmt Zeilen mit einer definierten Rate auf. Diese Methode wird hauptsächlich für die Einrichtung und die Fehlerbehebung verwendet, da die Methode empfindlich auf Änderungen der Zielgeschwindigkeit reagiert (Niederfrequenzbeschleunigung und höherfrequente Erschütterung), die zu vertikalen Bildartefakten führen können.
| Hinweise: |
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Definiert die Anzahl der Zeilen, die zur Erstellung eines Bilds vom In-Sight 5604-System aufgenommen werden: 1 bis 2048 (Standardwert). Das In-Sight 5604-System produziert Standardbereichbilder in einer Hochauflösung von 1024 x 2048 Pixeln. Die Breite von 1024 Pixeln kann nicht geändert werden. Die Höhe von 2048 Pixeln kann mithilfe der Dropdownliste Max Bildhöhe im Dialogfeld Zeilenscaneinstellungen geändert werden.
| Hinweise: |
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Definiert die Anzahl der Taktgeberschritte pro Bildzeile: (0,25 bis 256, Standard = 40). Ein „Schritt“ ist ein kompletter Zyklus des Taktgebersignals bzw. der Taktgebersignale, wenn ein Quadraturtaktgeber verwendet wird. Bei einem Einzelzeilen-Hardwaretaktgeber entspricht dies zwei Signalflanken und bei einem Quadraturhardwaretaktgeber entspricht dies vier Signalflanken.
| Hinweise: |
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Definiert den Zeitraum pro Bildzeile in Mikrosekunden [(In-Sight-Zeilenscanemulator, 10 bis 1000000,000; Standard = 40); (In-Sight 5604 Zeilenscan-Vision-System, 21,000 bis 1000000,000; Standard = 40)].
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Legt eine Aktion fest, wenn ein Bildaufnahmetrigger empfangen wurde, aber die angegebene Zeilenanzahl noch nicht aufgenommen wurde.
| Hinweise: |
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Mit dieser Schaltfläche wird das Dialogfeld Zeilenscaneinstellungen geöffnet, in dem die Einstellungen für Hardwaretaktgeber vorgenommen werden.
Hinweis: Diese Schaltfläche ist nur dann aktiv, wenn Zeilentriggertyp auf Hardwaretaktgeber eingestellt ist.
Mit dem Dialogfeld Zeilenscaneinstellungen werden bei Verwendung eines In-Sight 5604-Systems die Einstellungen für den Hardwaretaktgeber konfiguriert und spezifische Diagnosewerte angezeigt.
Definiert die maximale Zeilenanzahl für die Konstruktion des Bildes sowie die maximale Anzahl von Bildpuffern für Zeilenscan-Vision-Systeme: 2048 (6 Bildpuffer) (Standard) oder 8192 (4 Bildpuffer).
Hinweise:
- Das Anpassen der maximalen Bildhöhe eines Zeilenscan-Vision-Systems erfordert den Neustart des Vision-Systems. Hierbei werden alle Job- und Einstellungsdateien aus dem nicht flüchtigen Flashspeicher gelöscht. Speichern bzw. sichern Sie den Job, und fahren Sie anschließend fort.
- Wird ein Zeilenscan-Vision-System mit einer maximalen Bildhöhe von 8192 verwendet und ist die Breite des Bereichs eines Positions- oder Inspektionswerkzeugs auf einen höheren Wert als 3072 festgelegt, muss zur Arbeitsblattansicht gewechselt werden. Geben Sie hier die Werte für den Bereich entweder manuell über die Formelleiste ein, oder erstellen Sie eine separate Steuerelement- oder Strukturfunktion, auf die anstelle des internen Parameters Bereich des Werkzeugs verwiesen werden kann.
Das Dropdownmenü Taktgeber – Type ermöglicht die Definition des Hardwaretaktgebers, der zum Triggern der Zeilenaufnahmen verwendet wird: Einzelzeilen- (Standard) oder Quadraturtaktgeber.
Hinweise:
- Wenn Taktgeber - Type auf Einzeln eingestellt wird, muss der Einzelzeilen-Taktgeber per Kabel mit dem ersten Taktgebereingang verbunden werden. Das Verbinden mit dem zweiten Eingang hat keine Auswirkung.
- Quadraturtaktgeber bieten Richtungsinformationen und erfordern zwei Hochgeschwindigkeitseingänge.
Richtung definiert, welche Richtung für die Taktgeberachse als „vorwärts“ betrachtet wird: Positiv (Standard) oder Negativ. Richtung wird vom In-Sight 5604-System zur Feststellung der korrekten Betriebsrichtung verwendet. Schritte entgegen der Richtung sind ungültig und haben den Abbruch der momentanen Bildaufnahme zur Folge.
Hinweis: Der Taktgeber - Type muss zum Steuern dieses Steuerelements auf Quadratur eingestellt werden.
Taktgeber - Anzahl zeigt die Anzahl der Taktgeberschritte an (oder Mikrosekunden für einen Softwaretaktgeber).
Zeilenanzahl zeigt die fortlaufende Gesamtanzahl der Zeilen an, die seit dem letzten Zurücksetzen der Zähler aufgenommen wurden.
Zeilenüberlaufanzahl zeigt die Anzahl der Zeilen an, die aufgrund zu hoher Taktgebergeschwindigkeiten verloren gegangen sind.
Pufferüberlauf - Anzahl zeigt an, wie oft im In-Sight 5604-System zu wenig Bildpuffer vorhanden waren.
Bilder pro Sekunde zeigt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgenommen werden.
Schritte pro Sekunde zeigt die Anzahl der Schritte an, die von einem externen Hardwaretaktgeber pro Sekunde ankommen.
Hinweis: Wenn ein Softwaretaktgeber verwendet wird, entspricht der angezeigte Wert der Anzahl der Mikrosekunden pro Sekunde.
Die Schaltfläche Zurücksetzen setzt alle Diagnosestatistiken auf 0 zurück.
Hinweis: Alle Diagnosestatistiken werden bei jedem Online- bzw. Offlineschalten des In-Sight 5604-Zeilenscan-Vision-Systems zurückgesetzt.