Identifizierungswerkzeug "Text lesen (OCRMax)" – Registerkarte "Erweitert"Legt fest, wie das Tool beim Abbilden von Zeichen während der Segmentierung Zeichenfragmente verbindet: Überlappung erforderlich (Standard), Mindestzwischenraum zwischen Zeichen festlegen oder Mindestzwischenraum zwischen Zeichen/Maximalzwischenraum in Zeichen festlegen.
Gibt den Mindestbruchteil (0 bis 100; Standard = 0) an, den zwei Zeichenfragmente in Richtung x überlappen müssen, um als Teil desselben Zeichens zu gelten.
Gibt auch bei beschädigten Zeichen die maximale Zwischenraumgröße, die in einem einzelnen Zeichen auftreten kann, in Pixeln an (0 bis 1000; Standard = 5).
Gibt die Mindestgröße des Zwischenraums zwischen zwei Zeichen in Pixeln an (0 bis 1000; Standard = 0). Der Zwischenraum wird von der rechten Kante des Rechtecks eines Zeichens bis zur linken Kante des Rechtecks des nächsten Zeichens gemessen. Unterschreitet der Abstand zwischen zwei Fragmenten diesen Wert, wird angenommen, dass es sich um Teile desselben Zeichens handelt, es sei denn das verbundene Zeichen ist zu breit (wie in den Parametern Maximale Zeichenbreite und/oder Mindestseitenverhältnis des Zeichens festgelegt).
Gibt die Mindestanzahl der Vordergrundpixel (d. h. Textpixel) an, (0 bis 1000, Standard = 15), die ein Fragment aufweisen muss, um als zu einem Zeichen gehörig zu gelten. Ein Zeichenfragment ist ein Blob im binarisierten Bild.
Gibt die Mindestanzahl der Vordergrundpixel (d. h. Textpixel) an, (0 bis 5000, Standard = 30), die ein Zeichen aufweisen muss, um gemeldet zu werden.
Gibt den Modus zum Normalisieren des Bildes an: Keine, Global, Lokal oder Lokal erweitert (Standard).
Hinweis: Für das Einlernen und die Laufzeit wird dieselbe Einstellung empfohlen, da das Ändern der Einstellung nach dem Einlernen u. U. Klassifizierungsprobleme verursacht.
Gibt an, ob aus einem normalisierten Bild alles entfernt wird, was nicht die gleiche Strichbreite wie der Rest des Bildes hat (diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert). Diese Einstellung ist z. B. hilfreich, wenn Zeichen durch dünne Rauschlinien miteinander verbunden zu sein scheinen. Bei Verwendung dieser Einstellung werden jedoch u. U. auch echte Zeichen entfernt, deren Strichbreiten inkonsistent sind.
Hinweis: Für das Einlernen und die Laufzeit wird dieselbe Einstellung empfohlen, da das Ändern der Einstellung nach dem Einlernen u. U. Klassifizierungsprobleme verursacht.
Legt fest, ob die Funktion Fragmente, die einen Rand des Bereichs berühren, vollständig ignoriert (diese Option ist standardmäßig deaktiviert). Das Ignorieren solcher Fragmente ist hilfreich, wenn der Bereich Nicht-Text-Merkmale wie etwa Etikettkanten einschließt.
Hinweis: Erstreckt sich ein Fragment vom Rand des Zeichenrechtecks bis zur Hauptlinie des Texts, wird das Fragment als Zeichen erkannt. Ist dieser Parameter aktiviert, darf das auszuschließende Fragment nicht bis zur Hauptlinie des Texts reichen.
Gibt einen Prozentmodifizierer (0 bis 100; Standard = 50) im Bereich an, der zum Berechnen des Binarisierungsgrenzwerts im normalisierten Bild verwendet wird, bei dem das Bild zwischen Vordergrund und Hintergrund binarisiert wird.
Gibt den Mindestkontrastwert an [in Graustufenwerten vom normalisierten Bild (0 bis 255; Standard = 30)], den ein Fragment relativ zum Binarisierungsgrenzwert haben muss, um als zu einem Zeichen gehörig zu gelten.
Gibt den Abstand in Pixeln an (0 bis 1000; Standard = 0), den ein Fragment zur "Hauptlinie" haben kann, die horizontal durch den Text verläuft.
Gibt den Typ des auszuführenden Zeichenananalysemodus an, um die optimale Zeichensegmentierung zu bestimmen: Minimal oder Standard (Standard).
Gibt die minimale Neigung zwischen zwei Zeichen in Pixeln (0 bis 1000) an, wenn die Neigung basierend auf dem Parameter Zeichenneigung – Position berechnet wird. Unterschreitet die Neigung zwischen zwei Fragmenten diesen Wert, wird angenommen, dass es sich um Teile desselben Zeichens handelt, es sei denn, das verbundene Zeichen ist zu breit (wie in den Parametern Maximale Zeichenbreite und/oder Mindestseitenverhältnis des Zeichens festgelegt). Die Neigung ist der Abstand zwischen (ungefähr) korrespondierenden oder benachbarten Zeichen und nicht der Abstand zwischen dem Ende eines Zeichens und dem Anfang des nächsten Zeichens (dieser Abstand wird als Zeichenzwischenraum bezeichnet).
Gibt an, wie die Neigung zwischen Zeichen gemessen wird: Automatisch (Standard), "Links zu links", "Mitte zu Mitte" oder "Rechts zu rechts".
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Hinweise: |
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Legt die Metrik fest, die zum Definieren des Zeichenabstands verwendet wird: Automatisch (Standard), Fest, Proportional oder Variabel.
Hinweis: Ist der Parameter Segmentierungsanalysemodus auf Minimal gesetzt, wird dieser Parameter deaktiviert.
Hinweise:
- Die Neigungsmessungen in einer Zeichenfolge sind nicht konstant. Der Zeichenzwischenraum – der Abstand zwischen der rechten Seite eines Zeichenrechtecks und der linken Seite des benachbarten Zeichenrechtecks – ist jedoch annähernd konstant.
- Die Begriffe "links" und "rechts" gelten relativ zu der durch den Bereich definierten Koordinatenachse, d. h. "rechts" entspricht der positiven x-Richtung.
Hinweis: Variable Neigung unterscheidet sich von Automatisch dadurch, dass bei Automatisch von einer entweder festen oder proportionalen Neigung ausgegangen wird, was aber nicht bekannt ist.
Legt fest, ob das Werkzeug während der Klassifizierung eine zusätzliche Zeichenprüfung ausführt (standardmäßig ist dieser Parameter deaktiviert). Ist dieser Parameter deaktiviert, führt das Werkzeug während der Klassifizierung eine zusätzliche Zeichenprüfung aus, um die Wahrscheinlichkeit von Lesefehlern (d. h. das fälschliche Akzeptieren eines Zeichens) zu reduzieren.
Gibt den Typ des anzuzeigenden Ausgabebilds an: Eingabebild (Standard), Normalisiertes Bild oder Binarisiertes Bild.
Modus Zeichenfragmentverbindung